19.Gedicht; Gedanken zu Catherine Deneuve

Catherine Deneuve hatte gestern Geburtstag

Das bot Anlass für ein paar Gedanken zu ihrem Leben

zu einem unverfälschten wachsamen Menschen und einer

surreal schönen Schauspielerin und Aktivistin auf vielen Gebieten:

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Marmor Stein und Eisen bricht- aber Catherine nicht…

Die Tochter eines Schauspielerehepaares braucht sich nicht zu verstellen

sie hat es früh schon im Blut-die Menschen zu erhellen!

war ambitioniert und gut, im Scheinwerferlicht dem Grellen!

Catherine Deneuve zeigt Relief- ist zeitlos schön im Filmgeschäft

und nimmt die Säle ein, wie edler Marmorstein

der teuer ist, wertvoll und echt!

Französin aus dem Bilderbuch, hat selten einen Mann gesucht,

denn Männer such(t)en Ihre Nähe- bei blonder Mähne, blauen Augen

oh selt‘ne Schauspielkoryphäe , kannst ungeniert die Sinne rauben!

Catherine Fabienne Dorléac, so ihr richtiger Name,

und Schwester Françoise Dorléac, brachte sie ins Filmgeschäft-

sie war schon mit 13- begabte Mimendame

talentvoll wahrhaftig und echt!

Catherine spielte nicht nur schöne Rollen

spielt den Wahn in Polanskys „Ekel“ –

im Bordell spielte sie auch in „Belle de Jour“

ein hübsches Menetekel!

Ohne Bedenken die Menschen beschenkend-

von Begierde getriebener Lebenslauf,

mit jungen Jahren die Männer lenkend

so trat sie auf den Boden auf!

Catherine Deneuve zeigt Relief- zeitlos schön im Filmgeschäft

Zeitlos gut auch in der Musik- David Bowie, Joe Cocker im Blick!

Alle von Rang und Namen- beehren sie an Ihrem Set,

lagen in Ihren Armen- mit der Diva zu sein; hin und weg!

Sie warb für Yves Saint Laurent, und Kosmetik von L’Oréal

war die Ikone von Chanel, nur bekleidet mit einem Schal!

Sie ist so schön…

dass ihr Film keine Story braucht, sagte Regisseur François Truffaut

und hat sie mit leichter Führung, zum Superstar aufgebaut!

Ihr Sohn mit Roger Vadim- war früher Erfahrungsgewinn,

die Tochter von Mastroianni zog es auch zum Schauspiel hin!

Ihr ganzes Leben war engagiert und gezeichnet von sinnlicher Kraft

sie machte nichts halb- dass sich schnell verliert- ihr Temperament früh erwacht!

Das Temperament als ein Kernstück Ihrer Schönheit- wie aus einem Traum,

Sie wirkte auch nüchtern-kühl , fast unreal- Blonde Rose vorm alten Baum,

Weiße Rose mit frühreifen Männern, das schlug in die Leinwand ein,

die Menschen waren betört, Catherines Filme erweichten den Stein!

Ihre Filme waren so ehrlich, war‘ n der Zeit weit voraus in ihr‘ m Mut,

für die Kritiker fast zu gefährlich, doch französischer Film tut uns gut!

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Foto: AFP/FRANCOIS GUILLOT

Foto 1 ; Catherine Deneuve

Foto 2; Catherine Deneuve

Foto 3; Catherine Deneuve

4. Catherine Deneuve – Ihr Leben

5.Filmkritik

6.Catherine Deneuve ; Würdigung in der Berliner Zeitung

Verfasser des Gedichts/Beitrags : ©Frank Sander

18.Gedicht: Der Flaschensammler; ©Frank Sander, Mai 2002

Er sammelt alte Flaschen

volle Flaschen , leere Flaschen, Strandflaschen!

So hat er volle Taschen und auch etwas Geld

und so wird sie besser, seine kleine Welt!

Er holt Flaschen aus der Asche

dem Müll der Häuser jeder Gasse!

Kurzum er ist ein Flaschensammler

ein gar nicht fauler Eckengammler.

Er hat jetzt einen Stundenlohn

der übertrifft die Stütze schon

der Andren auf der Straße

er hat ne gold‘ne Nase!

Manchmal trinkt er aus den Flaschen

die er verschlossen kann erhaschen!

Manchmal sieht er den Flaschengeist

er leuchtet in der Dunkelheit

Oft sieht er Menschenflaschen

die nicht sehen sondern raffen

die ihm nichts geben, sondern streben

und egoistisch gehen ihr Leben!

Der Flaschen sind gar viel

sie komm‘ nicht all ans Ziel,

sie werden nicht immer als Flaschen erkannt:

doch Flaschen gibt’s im ganzen Land!

Die Flasche half ihm aus der Asche

geht nie aus-  ohne Flaschentasche!

An schönen Tagen denkt er oft:

diese Unabhängigkeit ist Klasse!

 

Quelle: Foto oben: Flaschenpost

 

Weitere LINKS:

1.Flaschensammler Eduard Lüning

2.Kolumne; Die Reichen und die Flaschensammler

3.Schwedischer Flaschensammler(engl.)

17.Gedicht, Die Zeit, ©Frank Sander, 19.10.2018

Die Zeit ist teurer wie Geld,
lebt heilig im Himmelszelt!
Zeit kann man nicht pachten, nicht essen,
nicht mitnehmen und auch nicht bestechen!
Doch Zeit bewegt alle Prozesse,
ganz ohne Wertung und Schwäche,
Zeit lässt den Menschen reifen,
in seiner Schönheit begreifen,
Kann aber auch erodieren,
mit der Zeit- auch Leben zerstören!
Jeder ist gut beraten, zu schätzen die teuren Gaben:
eine Zeit bewusst zu genießen!
und die Zeit nicht mit Frust zu verdrießen!
Carpe diem ist unser Spruch,
ein Leben mit Lebensgenuss!
Die Zeit ist die Göttin der Welt,
wird gern ignoriert und verfällt:
sie rinnt durch die Hände, zerstört dicke Wände
nicht greifbar-doch stark wie ein Held
Die Zeit ist teurer wie Geld,
ist nie weg und der Zeiger der hält-
Zeitversprechen ganz genau ein,
und die Zeit bleibt präzise und rein!
Die Sekunden und Stunden sind fest,
zwischen Jahrmillionen gepresst,
der Kosmos ist so entstanden,
wir sind vom Urknall der Rest!
Wir sind die Lebensprobanden,
die auf Zeit in der Galaxy wohnen!
Lasst sie hängen die Feiergirlanden,
Arbeitsstress soll uns wirklich verschonen!
Die Zeit heilt alle Wunden,
Die Zeit ist ein Glücksblumenstrauß,
doch das dauert oft viele Stunden,
und reicht dann im Alter nicht aus.
Die Tiere haben‘s verstanden,
Lebenszeit ist ihr tägliches Glück,
vermehren sich, fressen und schlafen,
der Mensch sollt hier lernen – ein Stück.

Quelle: Foto oben

Quelle: Foto unten

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16.Gedicht,Das Leben tut nicht was es muss! 1.12.2002; ©Frank Sander

 

Das Leben ist so wie es ist,

das Leben schafft, dass Leben frisst!

Es läuft wie eine Schweizer Uhr,

ob man es liebt oder hasst-

es lebt doch nur!

Es liebt die Tränen von der Freude,

begrüßt auch manchen Toten heute!

Es geht immer weiter,

wie eine endlos Leiter.

Das Leben leben lassen, das ist nicht die Frage,

man kann es lieben – hassen, doch zählen nicht die Tage

die das Leben liebt, den Sündern auch vergibt,

oder ob es grinsend den Einzelnen verlässt,

ob es selbst nicht fragt, was gut ist oder schlecht!

Es ist einfach da – die Summe aller Lasten,

die Summe allen Glücks, das Augen je erfassten,

die Summe allen Hasses und aller Ideale,

die Summe aller Liebe, weiche harte Schale!

Das Leben generiert, zerstört und neugebiert

es ist nicht mal zu sagen, wie man‘s nicht riskiert!

Der Teufel lauert in den Sümpfen, die es im Leben gibt,

das Schicksal ist der Stein des Lebens, es will nicht sein geliebt!

Der Mensch, die Tiere alle Pflanzen,

können leben nur im Ganzen,

das Leben selbst besitzen nie,

nur eine Zeit die Gott verlieh!

und glaubt der Mensch als höchstes Lebewesen,

das Leben wird an seinem Tun genesen,

das Leben lässt sich von ihm dirigieren,

so lässt das Leben ihn auch Härte spüren,

so ist das Leben pur Natur,

und regelt selbst bestimmt die Dinge nur!

 

positive thinking concept

Quelle: Foto oben

Quelle: Foto unten

 

BREXIT als Ironie der Geschichte

1.)Referendum 2016 von Cameron ohne genaue Überlegung durchgeführt

Betrachtet man den BREXIT und die Zeit in der er stattfindet, wirkt er anachronistisch, denn er setzt auf nationale Alleingänge einer Mittelmacht.

Großbritannien läuft Gefahr in einzelnen Wirtschaftsabkommen mit den USA, China Indien oder auch der EU nicht auf Augenhöhe verhandeln zu können und dies ist keinesfalls eine zukunftsträchtige Vision. Zudem fürchten viele Beschäftigte einen weiteren Sozialabbau infolge einer extrem niedrigen Staatsquote durch extrem niedrige Unternehmenssteuern.

Doch auch der Weg zum BREXIT war von vorn herein nicht so planvoll, wie es heute erscheint, sondern eher ein großer Zufall:

Um wieder Ruhe in die Partei der Torys also der britischen Konservativen hineinzubringen und vor allem dem rechten Parteiflügel gerecht zu werden, hatte David Cameron am 24.Juni 2016 das BREXITREFERENDUM  der Briten zum Verbleib oder den Bruch mit der EU durchführen lassen.

Noch einen Monat vor dem Referendum warnte daher David Cameron im Selbstzweifel noch die Britten sich das genau zu überlegen mit dem BREXIT und malte die möglichen negativen Folgen an die Wand!

Die Ergebnisse waren dann sehr knapp für den BREXIT. Gegner des BREXIT warfen David Cameron daher Unverantwortlichkeit beim Umgang mit Europa vor. Beim EU-Mitgliedschaftsreferendum am 23. Juni 2016 betrug die Wahlbeteiligung 72,2 %, insgesamt 33.551.983 Wahlberechtigte gaben ihre Stimme ab. 51,9 % von ihnen stimmten für den Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU und 48,1 % für den Verbleib.

Fakt ist, dass Schottland und Nordirland sowie Großlondon eindeutig für den Verbleib in der EU gestimmt haben.

Ergebnis Brexit

Quelle Spiegel Grafik

http://www.spiegel.de/politik/ausland/brexit-die-ergebnisse-in-einer-karte-a-1099133.html

Dennoch hatte er die Geister selbst herbeigerufen, die jetzt da sind und nicht mehr wissen was sie tun.

https://www.berliner-kurier.de/news/briten-im-abseits-das-war-englands-duemmstes-eigentor–15320906

2.)Strukturschwäche im produzierenden Bereich in Großbritannien

Betrachtet man Großbritannien heute wirtschaftlich,  fällt auf, dass kaum noch produzierendes Gewerbe existiert. Internationalisiert wurden zum Beispiel die Autofirmen Rolls Royce, Bentley, Rover.  Mittlerweile noch in GB produzierende Autofirmen wie Honda oder Nissan befürchten mittlerweile, dass sie auf eine sehr ungewisse Zukunft zusteuern da Sie doch hohe Prozentsätze ihrer Produktion zollfrei nach Europa exportieren konnten.

3.)Abwanderung selbst im Premiumsegment Finanzwirtschaft erwartet

Einzig die sehr erfolgreiche Londoner Finanzbranche mit über 300.000 Investmentbankern ragt aus der Flaute deutlich heraus.

Selbst in dieser Branche gibt es jedoch inzwischen Absetzbewegungen bei Kapital und Personal in Richtung der Europäischen Union. So wird geschätzt dass mindestens 10.000 Investmentbanker und andere Bankenspezialisten nach Frankfurt am Main umsiedeln werden.

Auch Holland rüstet sich bereits für einen Ansturm britischer Firmen und ihrer Mitarbeiter. 

4.) Großbritannien stand noch nie richtig hinter Europa

Bekanntermaßen stand Großbritannien mit dem „Thatcherbonus“ bzw. Britenrabatt(der immerhin von 1985 bis 2014 eine Gesamtsumme von 111 Milliarden Euro erreichte) und der eigenwilligen Bankenpoltik(Neigung zu wenig Kontrolle im Bankensektor), der Blockadehaltung bezüglich einer einheitlichen europäischen Militärpräsenz bzw. einer Ablehnung zu einem angestimmten Europäischen Steuerrecht durch Cameron; 2011 immer schon etwas auf Kriegsfuß mit Europa!

5.)Neue Entwicklung in Sicht- Mehrheit heute für eine zweite Brexit-Abstimmung

Tatsächlich scheint den Briten, sofern sie nicht längst in den Urlaub verschwunden sind, langsam zu dämmern, welche Folgen der von Brexit-Ultras propagierte Chaos-Austritt hätte. Der neue Brexit-Minister Dominic Raab stellte der siebtgrößten Industrienation der Welt für den Fall der Fälle „ausreichend Nahrungsmittel“ in Aussicht, während Supermarkt-Chefs erhebliche Preissteigerungen ankündigten. Führende Industrieunternehmen wie Rolls-Royce und GlaxoSmithKline wollen Vorratshaltung einführen, um mögliche Engpässe durch verstopfte Häfen auszugleichen.

http://www.fr.de/politik/brexit-gary-lineker-erntet-shitstorm-a-1552556

May lehnt bislang eine weitere Volksbefragung ab. Die bisherigen Vorschläge der Regierung in London für einen Austrittsvertrag stoßen bei der EU-Kommission und im Europaparlament auf Widerspruch. Daher bereiten sich beide Seiten auch auf einen ungeregelten Austritt Großbritanniens vor.

http://www.fr.de/politik/brexit-die-haelfte-der-briten-will-erneut-abstimmen-a-1553710

6.Deutsche Regierung möchte traditionell gute Beziehungen zu Großbritannien erhalten

Die Industrie sei sicher weiter an einem guten Verhältnis mit Großbritannien interessiert, sagte Angela Merkel am Montagabend beim Neujahresempfang der IHK Köln. Wenn Großbritannien die vier Grundfreiheiten des Binnenmarktes allerdings nicht akzeptieren wolle, müsse die EU die Konsequenzen ziehen. Zu diesen Grundfreiheiten gehört die Freizügigkeit der Arbeitnehmer aus EU-Staaten, die Großbritannien einschränken will.

LINK: Beziehungen Deutschland- Großbritannien

7.Rosinenpickerei vermeiden weil sonst Europa auf dem Spiel steht

Merkel am 17.Januar 2017: „Denn wenn sich einmal herausstellt, dass man den vollen Zugang zum Binnenmarkt auch bekommen kann, wenn man sich bestimmte Dinge aussucht, dann wird sehr schnell der Binnenmarkt als solcher (…) in Gefahr geraten, weil sich jedes Land dann seine Rosinen herauspickt.“ Das müsse verhindert werden. „Deshalb müssen Politik und Wirtschaft hier sehr gemeinsam agieren und handeln.“

Noch Fragen ?

 

Quelle Foto im Titel: LINK

Weitere LINKS:

https://www.welt.de/politik/deutschland/video182252288/Bundestag-Die-Regierungserklaerung-von-Kanzlerin-Merkel-zum-Brexit.html  

https://www.deutschlandfunk.de/britische-abgeordnete-hobhouse-im-unterhaus-gibt-es-fuer-no.694.de.html?dram:article_id=430826

https://de.wikipedia.org/wiki/EU-Austritt_des_Vereinigten_K%C3%B6nigreichs

https://www.srf.ch/news/wirtschaft/briten-wollen-keine-schweizer-hilfe

https://www.srf.ch/news/wirtschaft/der-finanzplatz-london-bleibt-wichtig

https://www.srf.ch/news/international/may-will-die-harte-tour

https://www.srf.ch/news/wirtschaft/wir-bilden-ein-globales-grossbritannien

https://www.welt.de/debatte/kommentare/article181695070/Brexit-Grossbritannien-hat-keine-Fuehrungspersoenlichkeiten-mehr.html

https://de.wikipedia.org/wiki/Britenrabatt

https://www.youtube.com/watch?v=qZsXmC7fEhs&list=RDqZsXmC7fEhs&start_radio=1#t=35

15.Gedicht: Ostdeutsches Naturschutzgebiet; Verfasser ©Frank Sander

Die Städte sind hier schöner,

die Menschen die sind alt,

doch gibt es hier die Wölfe,

und den Steinpilzwald!

Die Küste ist Naturschutz,

Gezeiten merkt man kaum,

und FKK und Fische,

haben hier noch Raum!

Der Osten ist das neue,

Deutsche Land von Welt!

Dass sich der Wessi freue,

und spendet weiter Geld!

Fabriken ging‘ kaputt,

nachdem die D-Mark kam.

Der Russe konnt‘ nicht zahlen,

macht Abrissbirnen warm!

Der Zentralismus brachte

planvoll den Zerfall,

vom Stumpfsinn kaum entmutigt,

flog Sigmund Jähn ins All!

Ins All als erster Deutscher,

Oh Wessi- merk es Dir!

5 Jahre vor dem Merbold

der stammte auch von hier!

Der Fernsehturm war höher

und steht in Ostberlin,

denn Hochbau war im Osten,

die Chance zu entflieh‘ n!

Entfliehen in Gedanken,

in neue Dimensionen?

In Wirklichkeit die Grenze,

gefror Besatzungszonen!

Entfliehen in die Freiheit,

das war für Ossis schwer!

Erdachten sich selbst Träume,

die Doppelwelt wuchs sehr!

Die Mauer wurde nötig,

für Staatsrat und Partei,

Sie trennte die Familien,

bewacht von Polizei!

Die Mauer -Spechte anzog;

und Heißluftballons!

Weil die Regierung log,

das Volk saß auf Kartons!

Über sieben Brücken müsst Ihr gehen,

und 40 Jahre übersteh‘ n

Erst dann er abdankt der Verein,

der vorgab- demokratisch zu sein!

Fast 30 Jahre mussten gehen,

erinnern kaum an das Geschehen,

den Ossi machtvoll überrollt,

ihn nicht fragend, ob er es gewollt!

Dann kam Sie die Treuhand- zu treuen Händen

es schien, sie konnte nur wenig bewenden!

Denn die Treuhand ward untreu- mit gierigem Blick

gab falsche Versprechen- es wirkte sehr schick!

Birgit Breul verkaufte fast Alles,

und zog sich in ihr Büro zurück!

Patentreif war wenig am Treuhand-Gebaren,

Verwertung war Alles , Entwicklung war nichts!

Mit S-Klasse in den Osten gefahren,

Die Sonne schien helle, doch bleibt wenig Licht!

Über 7 Brücken musst Du gehen,

bis manchmal die Wunder geschehen!

7 mal wirst Du wie Asche sein,

aber einmal auch der helle Schein!

Der Ostdeutsche hat noch die Kraft:

der Gleichstand wird noch geschafft!

7 mal wirst Du wie Wüste sein,

aber einmal auch der goldne Wein!

Noch Fragen Ossi oder Wessi?

 

 

Foto oben: ©Frank Sander, Bansin aus Richtung Seebrücke Heringsdorf, Usedom; 2015
Weitere Links zum Thema Ost-West:

LINK

LINK

Mittelbayrische Zeitung 2018

Weserkurier 2018

Frankfurter Allgemeine Zeitung 2018

Tagesspiegel 2018

Tagesspiegel 2018 II

14.Gedicht; Der Journalist II, Verfasser:©Frank Sander,16.10.2018

Der Journalist macht‘s Land kaputt

fixiert er doch die Krisen

grassiert #Mee-Too in Hollywood

egal ob es bewiesen-

so transportiert er‘s nach Berlin

wo die Skandale sprießen!

Er teilt Parteien, wenn er will:

die Werfen jetzt mit Vasen,

er treibt sie vor sich her und grinst

solch angsterfüllte Hasen!

Der Journalist diktiert,

was hier läuft im Lande,

und bestimmt- ganz ungeniert ?

was gut ist, oder Schande!

               Der Journalist kocht ‚nen Bericht

               den in der Küche keiner ißt,

               und legt Salat zum Gammelfleisch

               so sieht man‘s Alter nicht sogleich

Stellt einen süßen Quark dazu,

danach noch trüben Wein,

verdeckt so den Rechercheschmuh,

geht auf Details nicht ein!

Der Journalist hat große Macht,

um Staaten zu verändern,

baut Kartenhäuser in der Nacht,

mit schwarzen Augenrändern:

Ne Klimastory wär jetzt gut,

die Erde geht bald unter!

das unterdrückt den Zukunftsmut

erhaltet den Holunder!!

Beim Journalist das Ego wächst

wo bleibt es, sein Gewissen?

Wenn andre Menschen er verletzt

das sieht er nicht verbissen!

Der Journalist macht‘s Land kaputt

fixiert er doch die Krisen,

wenn er’s erlaubt: Rechercheschutt

und Lügenbäume sprießen!

 

Fotoquelle oben

 

Passende LINKS:

https://de.wikipedia.org/wiki/Medienkritik

https://www.deutschlandfunkkultur.de/luegenpresse-und-co-warum-die-medien-am-pranger-stehen.976.de.html?dram:article_id=313496

https://www.zeit.de/kultur/2017-10/medienkritik-ideologie-journalismus-gesellschaft

http://www.bpb.de/dialog/netzdebatte/232061/medienkritik

https://www.sz-online.de/sachsen/vom-unglueck-zum-mordvorwurf-und-zurueck-3703434.html

 

13.Gedicht; Genderutopie ©Frank Sander, 15.10.2018

Genderutopie oder Dauerbeobachtung der Gesellschaft

mit süßer Revolution!

In mehr als 60 Unis

und 100 Fachhochschulen

gibt’s Genderspezialistinnen

um Frauenjobs sie buhlen!

Genderfrauen mit strengen Scheiteln

zähl‘ n Männer die auf Arbeit sind!

Mit vollem Einsatz sie vereiteln

Männerherrschaft nun geschwind!

Frauen mit Kind im Parlament,

Frauen in Schicht am Stahlwerksofen,

Männer habt ihr das verpennt,

seid Ihr wieder mal die Doofen?

Frauen schießen männerähnlich,

schnell gelernt mit Manneskraft,

zweifelt ihr schon wieder dämlich?

Frauen im Krieg: es ist vollbracht!

Frauen jetzt als Zimmerleute,

lösen unsre Wohnungsnot.

Frauen als Jäger machen Beute;

backen muskulös das Brot!

Mit dem Kinde auf dem Rücken,

bauen sie Straßen, Autobahnen!

Wollen den Mann aufs Erbteil schicken,

auch wenn’s noch nicht Alle ahnen!

Quoten für Nobelpreisträger,

Leistung das war früher mal!

Spitzenkleid, Spaghettiträger,

Für die Juri bleibt die Qual!

Männer jetzt Verträge schließen,

wollen Sie mal nen heißen Flirt,

Sich das Leben zu versüßen,

schnell mal zu #Mee-To- verirrt!

Quoten für das Management,

und wieder Frauenwahl,

Frauenfreundlich leistungsfremd?

Männeropfer ohne Zahl?

Genderfrauen mit strengen Scheiteln,

zähl‘ n Männer die auf Arbeit sind!

Mit vollem Einsatz sie vereiteln,

Männerherrschaft nun geschwind!

Frauen tragen jetzt die Hosen,

Haar- gegeelt und streng im Blick,

sie verschenken jetzt die Rosen,

One Night Stand fürs Frauenglück!

Der starke Mann als Auslaufmodell,

wenn’s Frauen wollen- kommt er schnell,

Der starke Mann als Quotenrest

mutiert zur Bitch im Beischlafnest?!

Das gefällt den Männern Allen,

und alte Traditionen fallen!

Die Frauenmacht wird jetzt gelingen,

die Frauen werden lachen,

Der Mann hängt nicht an Statusdingen,

kann Sex nur nackend machen,

schlägt kopflos glücklich seine Schwingen!

Die Frauen lassen‘ s krachen!

Genderfrauen mit schwarzen Stiefeln,

zähl‘ n Männer die auf Arbeit sind!

Mit vollem Einsatz sie vereiteln,

Männerherrschaft nun geschwind!

Noch Fragen?

LINK: Fotoquelle oben

12.Gedicht:Die Berge; 21.8.2000, Verfasser ©Frank Sander

Ansteigend sanft oder schroff

pressten sie sich zum Himmel empor

gewaltiges Fazit der Kräfte

bildend ein Himmelstor

Graniten, Erdig und Kalkweiß

den Menschen die Kleinheit zeigend

doch anziehend auch in Ihr’ m Schweigen

den Starken zum Aufsteigen treibend

Herausfordernd riesige Wände

spitzengipfelnd gigantische Hände

beeindruckend Generationen

sich reckend stur Jahrmillionen

Was ist die Botschaft die Berge?

Die Verächtlichmachung der Zwerge?

Oder den Menschen zu lehren

Naturgesetze zu ehren?

Und zu akzeptieren die Kraft

die die Technik begrenzt in der Macht?

Nein es sind auch die Lichtreflexionen

die Dehnung der Zeit sieht man sie

die Gefühle beim Steigen in Zonen

denen Gott reine Weißheit verlieh!

Das Verborgne das ständig sich ändert

doch auch fest unbesiegbar sich zeigt

ist rätselhaft für die Wesen

deren Zeit sich zum Ende schnell neigt!

Gotthaft ist er der Berg bis heute

himmelsgleich häufig seine Gewalt

lachend über die Kleinheit der Zwerge

zerfällt auch und wird einst auch alt!

 

Foto oben: Mt Rainier

11.Gedicht:Patrioten sind rar, im Deutschen Land! ©Frank Sander 10.10.2018

Patrioten werd‘ Ihr suchen

in dem Deutschen Vaterland!

Wer sie findet, zu oft ordnet,

unterm Namen : rechter Rand!

Wehrpflicht schützte Recht und Freiheit

früher mal in unserm Land!

Heute engagiert sich Niemand,

suchen muss man Herz und Hand! denn:

Political Correctness und Weltgeist regiert,

German Angst langsam in den Adern gefriert!

Deutsche Erfindung- Deutsches Genie,

wird global sehr geachtet,

doch der Deutsche sieht‘s nie!

Das Schöne am Leben, die Sonne geschenkt,

erstickt oft im Streben, der Mundwinkel hängt!

Kämpft Jemand für Deutschland

am Tag, in der Nacht

gibt’s selten den Dank, patriotischer Kraft

Politik; irritiert- deutsche Fahnen versteckt,

damit Niemand den Rest Nationalstolz entdeckt !

Deutsche Wirtschaft gerät unter Dauerbeschuss,

wird in Brüssel gehustet- gibt im Land keinen Frust!

Denn man hängt nicht an deutschen Erfolgen,

lässt sie regnen, die dunklen Wolken!

Konsequenzen gibt’s kaum, wird das Land gescholten,

Niemand hängt daran- Keinem hat‘s  je  gegolten!

Beliebig Despoten, den Ball spielen können,

mit dem Land androgyner Waisen und Memmen!

Einzig im Büßen- scheint das Volk gut zu sein,

ist tränengezeichnet- und macht sich gern klein!

Demokratie braucht Werte und erfordert Stolz,

nicht Deutsche entfremdet aus billigem Holz!

Doch die Eiche, die Deutsche- gibt es nicht mehr,

Patrioten stehen unter Verdacht!-

Werden schnell in die rechte Ecke geschoben,

so zieht Niemand mehr gern in die Schlacht!

Doch wir singen immer noch unsere stolze wenn auch kaum noch zutreffende Nationalhymne u.a. mit der Strophe:

Einigkeit und Recht und Freiheit

für das deutsche Vaterland!

Danach lasst uns alle streben,

brüderlich mit Herz und Hand!

Einigkeit und Recht und Freiheit

sind des Glückes Unterpfand:

Blüh im Glanze dieses Glückes,

blühe, deutsches Vaterland!LINK

und sollten fortfahren:

Bleibt die Hoffnung, dass es gelte,

was die Alten sich erdacht,

und das Streben nicht verwelke,

ohne Sinn und ohne Kraft!

Einigkeit und Recht und Freiheit,

unbeschränkt die Kreise ziehn!

Soll auch nicht durch fremde Mächte,

aus dem Deutschen Land entfliehn!

 

Noch Fragen zu unserem schönen Land?

 

Fotoquelle  oben: Noten und Text Nationalhymne aus der Zeitung „Der Spiegel“