171.Gedicht, Der Laubenpieper, ©Frank Sander, 27.04.2019

Der Laubenpieper Emil Pelle

mäht seinen Rasen auf die Schnelle

Hinten sieht er kommen Regen

sein Grundstück muss Platz 1 belegen 

Sein Rasen stets der Beste sein

kein Langstiel drin und sortenrein

Die Beete stehn im rechten Winkel 

mit Mauern wie von Friedrich Schinkel

Der Laubenpieper Emil Pelle

ist stolz auf seine Landparzelle

Kein Unkraut darf die Fläche haben

das wär sonst arger Imageschaden

Der Laubenpieper Emil Pelle

hat hier ein Nest an freier Stelle

Das Staatsfernsehn fällt ihm zur Last

Verbote nur ins Auge fasst

Da lobt er sich doch seinen Garten

die schönen Feste in der Sparten

An Klimawandel denkt er nicht

wichtig ist der frische Mist

Während die Regierung lügt 

er sich im Gärtchen gut vergnügt.

Die kleine Welt bedeutet viel

Top-Frischgemüse ist sein Ziel

Ob Masern oder Schweinepest

im Garten jeder Tag ein Fest

Nichts dringt in die Idylle ein

Emil ist Fürst und darf es sein!

 

Noch Fragen?

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Quelle Foto 1

Quelle Foto 2

170.Gedicht, Intellektuelle ©Frank Sander, 26.4.2019

Politkorrekte Intellektuelle

Verderben unser Land

Keine Entscheidung in Schnelle

Es fehlt Komplex-Verstand

 

Intellektuell zum Weltenverstehen

doch Schmalspur in den Abgrund gehn

Intellekt wie eingeweckt

Die Emotionen ganz versteckt

 

Der Spass spielt kaum ne Rolle

Den Leben in sich hat

Die Freude ist nicht tolle

Spontanes gleich Schachmatt

 

Intellektuelle

wollen Luftballons verbieten

Die gefüllt mit Helium

In Kinderzimmern fliegen

 

Geht einer in die Luft

Könnten Möven sterben

Verboterepublik

solln die Kinder erben

 

Intellektuelle

von dieser ernsten Art

Hemmen unser Land

Sähen böse Saat

 

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Quelle Foto 1

Quelle Foto 2

 

169. Gedicht,Vorne liegen! ©Frank Sander,24.4.2019

1.)Arschlöcher auf Rädern

auf der Autobahn

Arschlöcher in Bädern 

im Ellbogenwahn

 

2.)Schieben sich vorbei

wolln stets vorne liegen

Andre sind einerlei

lassen Ihr EGO fliegen

 

3.)Arschlöcher auf Rädern 

auch beim Abfahrtslauf

Weil ohne Geduld 

Agressionen im Bauch

 

4.)Schieben an Liften

schlagen mit Stöcken

Silberrücken

wegsperrn verstecken

 

5.)Arschlöcher auf Rädern

Hormon nicht im Griff 

Nie Rücksicht üben

als Erste vom.Schiff

 

6.)Als erste ins Flugzeug

an der Oma vorbei

Verhalten wie Steinzeit

Respekt nicht dabei

 

7.)Arschlöcher am Bahnsteig

Niemand aussteigen kann

Lassen ihn raushäng

Neandertalmann

 

8.)Chaoten im Stadion

Kinder zerquetschen

Den anderen Fan

mit Schlägen verletzen

 

9.)Arschlöcher mit Rädern

leider nicht nur naiv

Masse von Tätern

leider primitiv

 

10.)Arschlöcher auf Rädern

brauchen Polizei

Arbeit oder Handschelln

dann ists Chaos vorbei

 

11.)Arschlöcher mit Rädern

Im Geiste schlicht

sind so primitiv 

und merken es nicht 

Quelle Foto 1 oben

 

 

 

 

 

 

168.Gedicht, Danke für Nichts! ©Frank Sander 23.4.2019

1.)Danke für nichts Ihr Nichtversteher

Ihr habt uns nie verstanden 

Danke für Nichts ihr Musicalseher

Verstand kam Euch abhanden

 

2.)Habt Chance genutzt: zu okupieren 

gleich als die Wende kam

Mit Buschzulage schein-konvertieren

und bei der Hilfe lahm

 

3.)Die Westkonzerne kauften auf

was noch verwertbar war

Versprechen gabt Ihr uns zu Hauf

wart beim Show Down nicht da

 

4.)Danke für Nichts Ihr Nichtversteher 

Ihr habt uns nie verstanden

Danke für nichts Ihr Schreckensseher

Euch kam der Geist abhanden

 

5.)Danke für nichts Berufsnarzisten

Ihr wirkt sehr arrogant

Nur selten steht zu Euren Pflichten

und habt kein Vaterland 

 

6.)Die Schule und die Polizei

habt Ihr zerstört, warn einerlei

So wird ganz viel gestohlen

erstochen unverhohlen

 

7.)Politiker habt etabliert 

die man vergessen  kann

Zwar Alles sagt und Alles schwört

doch niemals halten dann

 

8.)Danke für nichts Ihr Bundesclowns

Habt Angst vor ziviler Courage

kaputt, ,,abgeschrieben und abgehauen“ 

wahrer Sieg kam nie in Frage

 

9.)Danke für nichts Ihe Weichgespülten

Ihr Gutmenschen von Geburt

Ihr wollt Alles regeln, Alles verbieten

der Impotenzstaat ist absurd 

 

10.)Danke für nichts Ihr Nichtversteher

Ihr habt uns nie verstanden 

Danke für Nichts ihr Musicalseher

Verstand kam Euch abhanden

 

11.)Habt Chance genutzt: zu okupieren 

gleich als die Wende kam

Mit Buschzulage schein-konvertieren

und bei der Hilfe lahm

 

12.)Danke für nichts Ihr Scheindemokraten

Das Volk wird nicht mehr gefragt

Lebt auf Inseln, verliert den Faden

habt die bessere Zukunft vertagt 

Quelle Foto 1 oben

Textquelle 1 Entfremdung zwischen Politik und Bevölkerung

Textquelle 2 Wie die Treuhand den Osten verkaufte

 

Danke für Nichts – denn Nichts ist wie es schein!

167.Gedicht, Ostern, ©Frank Sander, 19.04.2019

1.)Ostern  feiert Auferstehung

das tut Allen gut

Jesus Liebe neu erweckt

macht uns neuen Mut

 

2.)Osterei auch Auferstehung

Ort wo Leben keimt

Frühling grünt in dieser Zeit

Lebenskräfte eint

 

3.)Osterglaube, weisse Taube

die ins Leben haucht

Natur Du schöne Angetraute

flirtest mit dem Brauch

 

4.)Osterkinder suchen Eier

freun sich, lachen laut

Schokolade, Kleingeschenke

Spannung aufgestaut

 

5.)Ostern ist die Auferstehung

ein Fest für Alle ist

Jesus wird zum Lebenden

Das Glück erhält Gesicht

 

6.)Ostern leuchtendes  Symbol

für des Lebens Lauf

authentisch ist es- niemals hohl

vielmehr als ein Brauch 

 

Quelle Foto 1 oben

Textquelle 1

Textquelle 2

166.Gedicht, Der Elefant! ©Frank Sander, 18.4.2019

1.)In Afrikas Nationalparkland,

seh ich plötzlich einen Elefant!

Nur: Er wiegt 8 Tonnen,

und kommt gerannt!  

 

2.)Ich such sinnlos nen Baum, 

find zum Glück Häuserecke-

dahinter ein Raum,  

der mir passt zum Verstecke!

 

3.)Nun: Der Elefant ist nicht bekannt,

als sehr sensibles Wesen!

Nein er kommt gern angerannt,

wie ein gigantisch Besen!

 

4.)Wirft Autos um und rammt nen Bus,

doch nur wenn er gestört!

Bringt zwar fürs erste viel Verdruss,

doch meist auf Rufe hört!

 

5.)Der Elefant ist auch penibel,

zudem fast menschenklug!

Und zu den Kleinen sehr sensibel,

nur selten wird zum Pflug!

 

6.)Nur bei Nilpferd, Kaffernbüffel,

zeigt er seine Kraft!

Nutzt dann Stosszahn und auch Rüssel,

wie Hannibal zur Schlacht!

 

7.)Auch  bei Nashorn und bei Löwen,

mutiert er zum Orkan!

Doch nur wenn sie zu Nahe treten,

greift er sie auch an!

 

8.)Der Elefant ist sehr bekannt

für die Erinnerung!

Wenn einmal er gelitten hat,

im Hirn ists eingebrannt!

 

9.)Der Wärter sollt es wissen,

dem Elefant nichts tun!

Will er ihn öfter dissen,

die Rache wird nicht ruhen!

 

10.)Der Elefant merkt fest,

in Wüsten wo der Wasserrest!

Selbst nach vielen Jahren,

zur Quelle find in Scharen!

 

11.)Der Elefant ist nicht bekannt

als sehr sensibles Wesen!

Nein er kommt gern angerannt,

wie ein gigantisch Besen!

 

12.)Wirft Autos um und rammt nen Bus,

Doch nur wenn er gestört!

Bringt zwar fürs erste viel Verdruss,

doch meist auf Rufe hört!

Quelle Foto 1 oben

 

165.Gedicht, Fahrrad am Abgrund! ©Frank Sander, 17.04.2019

Fahrrad fährt am Abgrund lang

hat immer  Recht doch kein Verstand

Fahrradhelm zwar immer mit

doch Tropfenform= Face like Shit

Fahrradfahrn wo Andre gehn

agressiv sein-Niemand sehn

Fahrradfahrn oft wie ein Krieger

selbstbewusst Pedalentiger

Doch Beschränktheit auch dabei 

schnell fahren macht ja  schnell zu Brei

Fahrrad „Rot“nicht sehen kann

selbst Rufe nichts bewirken dann

Fahrradfahr-Elektropferd

gern nach glatt Asphalt begehrt

Fahrradfahr-Neandertal

macht Spaziern zur argen Qual

Fahrradfahrer bremst nicht gern

fährt auf einem andern Stern

Kriegt fast ein Motorrad ein

schnell vergaß Begrenzungsstein

Rüstiger Rentner rast rigid

mit dem Elektrorad

man hofft, er ist nicht lebensmüd

denn Rad ist doch nur Draht 

Träumt gern, dass nie was passiert

doch wenn er fällt, das Blut gefriert

Fahrradfahrn intelligent 

dennoch Rasen dumpf  verpennt

Hat Fahrradfahrer Bier im Blut 

ists für den  Führerschein nicht gut

Nur manche Frauen sich getrauen

ganz locker Rad zu fahren

Nicht auf Werbung schauen

das geht in jungen Jahren

Rechts abbiegen Ampelrot 

1. Schritt zum schnellen Tod

Links abbiegen Frontverkehr

wirft den Fahrer in den Teer

Fahrrad fährt am Abgrund lang

hat immer  Recht doch kein Verstand

Fahrradhelm zwar immer mit

doch Tropfenform= Face like Shit

Fahrradfahrn am Blumenfeld 

sogar am Genuss gefällt

Fahrradfahrn Erholung ist

wenn Fahrer nicht idiotisch disst

Noch Fragen?

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Quelle Foto 1 oben

Quelle Foto 2 unten

 

 

 

 

 

 

 

 

164.Gedicht, Deutschland braucht wieder ’ne Welle!©Frank Sander, 16.4.2019

1.)Deutschland hat keine Welle

Deutschland sich noch bekämpft

Zwei Schritte vor auf die Schnelle

und dann einen Rückwärts: geschenkt!

 

2.)Deutschland hat keine Richtung

Deutschland gibt sich keinen Sinn

Viele sehn  keine Verpflichtung

und werfen die Fahne hin

 

3.)Deutschland baut Weltmeisterautos

was Andres wär surreal

Entwurzelte Nichtpatrioten

sähns gern im Altlastregal

 

4.)Deutschland hat keine Welle

Deutschland sich noch bekämpft

Zwei Schritte vor auf die Schnelle

und dann einen Rückwärts: geschenkt!

 

5.)Deutschland braucht stärkere Rücken

Deutschland braucht stärkeres Volk

Gern in Utopien sich flüchtet

pflegen soll auch den Stolz

 

6.)Deutschland nicht vorbildlich wirken:

nur Kerzen und Hände tuns nicht:

Muss für seine Nachbarn auch bürgen

denn hat europäische Pflicht

 

7.)Deutschland braucht neue Welle

Die Andren nie Angst einflößt

sondern an vielen Stellen

das Misstraun für Deutsche auflöst

 

8.)Deutschland  hat Traditionen

in Kunst und Kultur mit Verlaub

sollte dort weitermachen

sich werfen nicht in den Staub

 

9.)Deutschland braucht wieder ne Welle

niemals zu finden im Krieg

sondern Ideenquelle

für einen Fortschrittssieg

Noch Fragen ?

 

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Quelle Foto 1 oben

Quelle Foto 2 unten

 

 

 

163.Gedicht;General Doppelkorn, Gastbeitrag:©Jack S. 15.04.2019

 

1.)Doppelkorn hat den Zeitgeist verpennt,

seine Befehle sind  inkontinent!

Kam nur aus dem  Westen:

Ost-Kariere zu testen:

zu Haus war er nicht gefragt!

 

2.)Doppelkorn hat den Zeitgeist verpennt,

Phrasen für Alle, nur inkontinent!

Lang im Osten regiert, jetzt degeneriert,

Liebt sich selbst: infantiler Held!

 

3.)Macht Alles: was nur dem Eigennutz dient,

Offiziern und Soldaten Gelände vermint!

So hält er sich noch an der Macht, 

doch der Tag  naht an dem es kracht! 

 

4.)Nach oben stets opportun,

für Soldatenprobleme immun!

General Buschzulagenempfänger,

war einmal Kirchenchorsänger!

Sang in der hintersten Reihe,

abducken mit Gottes Weihe! 

 

5.)Zur Wende lockte der Osten,

mit lukrativen Posten!

General im Geiste zu schlicht:

Toleranz zu Soldaten hat nicht!

General jetzt fürn Kompost bestimmt,

Zeit, dass er den Hut bald nimmt!

 

6.)Doppelkorn hat den Zeitgeist verpennt,

seine Befehle sind inkontinent!

Kam nur aus dem  Westen:

Ost-Kariere zu testen:

zu Haus war er nicht gefragt!

 

7.)Ist für Ost- Kameraden blind,

war niemals der Freiheit Kind!

Sammelt Schleimer um sich,

schwört sie ein monatlich!

 

8.)Stets teilender herrschender Kolonist

hat uns ausgebeutet, wie ein Antichrist!

 

9.)Doch jetzt Fahnenstange erreicht,

entsorgt diesen Abschaum sogleich

Schafft ihn  raus diesen Ostdeutschen-Hasser!

und Volksvermögenverpasser!

 

Noch Fragen?

 

Alle Ähnlichkeiten zu lebenden Personen sind reiner Zufall 

und keinesfalls beabsichtigt. Im Übrigen gibt es viele Westdeutsche

und Ostdeutsche,  die im besten Sinne Freunde sind und denen

mit diesem Gedicht auf keinen Fall in irgendeiner Form

negativ zu nahe getreten werden soll

 

Quelle Foto 1 oben

Textquelle 1

Textquelle 2

Textquelle 3

 

 

Schluss mit lustig:

162. Gedicht; Rote Linien! ©Frank Sander, 14.4.2019

Rote Linien in der Demokratie

sie stören, aber fehlen nie

Chefs stelln kaum gute Leute ein

denn Leistung wäre ihre Pein

Verwalten wolln sie: Alles regeln

mit Durchschnitt lässt sichs besser kegeln

So gibt es  es seltner Widerspruch

die Rote Linie wird zum Fluch

Jugend kann kaum Durchstieg schaffen

vor der Nase: müde Affen

Silberrücken gern genannt

vertreiben kann nur Dschungelbrand

Rote Linie: Spezialist

viel zerreden: seine Pflicht

Stets Bedenken – siehts zu eng

will nichts schenken- schnell gekränkt

Der Kombinierer wird behindert

Beschränktheit wieder überwintert

Es siegen Trägheit: Pessimist

Idee liegen: lange Frist

Rote Linien in der Demokratie

sie stören, aber fehlen nie

Chefs stelln kaum gute Leute ein

denn Leistung wäre ihre Pein

Mainststream – Chefs

sind schnell zu finden

Reden wenig: sich nicht binden

Dadurch sind sie sattelfest

bleiben länger als der Rest

Akzente eher nicht gesetzt

doch gerne ans Buffet gehetzt

Früher Vogel fängt den Wurm

Konkurrent versaut die Norm

Mainstream -Meinung übernommen

Moralisten unbeklommen

Alles Richtig ohne Kanten

Lebensweisheit nicht vorhanden

Das ist nichts zum weitergeben

eher schon das Netz rundweben

Beziehung groß geschrieben

mit Kratzen angetrieben

Rote Linien in der Demokratie

sie stören aber fehlen nie

Chefs stelln kaum gute Leute ein

denn Leistung wäre ihre Pein

 

Quelle Foto 1 oben