162. Gedicht; Rote Linien! ©Frank Sander, 14.4.2019

Rote Linien in der Demokratie

sie stören, aber fehlen nie

Chefs stelln kaum gute Leute ein

denn Leistung wäre ihre Pein

Verwalten wolln sie: Alles regeln

mit Durchschnitt lässt sichs besser kegeln

So gibt es  es seltner Widerspruch

die Rote Linie wird zum Fluch

Jugend kann kaum Durchstieg schaffen

vor der Nase: müde Affen

Silberrücken gern genannt

vertreiben kann nur Dschungelbrand

Rote Linie: Spezialist

viel zerreden: seine Pflicht

Stets Bedenken – siehts zu eng

will nichts schenken- schnell gekränkt

Der Kombinierer wird behindert

Beschränktheit wieder überwintert

Es siegen Trägheit: Pessimist

Idee liegen: lange Frist

Rote Linien in der Demokratie

sie stören, aber fehlen nie

Chefs stelln kaum gute Leute ein

denn Leistung wäre ihre Pein

Mainststream – Chefs

sind schnell zu finden

Reden wenig: sich nicht binden

Dadurch sind sie sattelfest

bleiben länger als der Rest

Akzente eher nicht gesetzt

doch gerne ans Buffet gehetzt

Früher Vogel fängt den Wurm

Konkurrent versaut die Norm

Mainstream -Meinung übernommen

Moralisten unbeklommen

Alles Richtig ohne Kanten

Lebensweisheit nicht vorhanden

Das ist nichts zum weitergeben

eher schon das Netz rundweben

Beziehung groß geschrieben

mit Kratzen angetrieben

Rote Linien in der Demokratie

sie stören aber fehlen nie

Chefs stelln kaum gute Leute ein

denn Leistung wäre ihre Pein

 

Quelle Foto 1 oben

 

Werbeanzeigen

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: