77.Gedicht, Die Flut, ©Frank Sander, 15.12.2002

Verwässert war das Wetter, wirbelnd Mond

dunkler böser Retter der die Welt nicht schont

Kündend schon am Horizont

als blaue schwarze Wand

Nebelnd auf vom Mittelmehr

voll Wasser bis zum Rand

Die Menschen noch nichts ahnend

wandeln auf den Straßen

ein Schicksal sich anbahnend

nur nass, nur tobend rasend!

Die Flut brach aus dem Himmel

die Täler klein und schmal

Die Häuser pappig winzig

zu schwach im Wasserstrahl

Die Menschen wie Termiten

nach dem Steppenregen

Nur rennen wegbewegen

aus Wasserwutgebieten

Zu klein zu arrogant

dem Wettergott bekannt

Jetzt ist er da der Dank

ganz ohne klares Ziel

und ohne Hassgefühl

zerstörend folgend der Physik

und bricht den Zwergen fast’s Genick!

harvey-sky

Quelle Foto 1 oben

Quelle Foto 2 unten

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