6.Gedicht, Niemandsland vom 24.09.2018 Verfasser: ©Frank Sander

Niemandsland

Wem ist das Land, das ich niemals gekannt,

die Menschen scheuen ziellos hin und her,

woll ‘n glücklich sein, doch viel zu ausgebrannt,

wird nichts noch besser- so gedankenleer!

Und Niemand freut sich- Niemand gerne lacht,

die Menschen reden negativ vom Leben!

Was klappt heut nicht und bricht enorm die Kraft,

und unterstreicht nur paradoxes Streben!

Die Menschen denken leider nur an sich,

in ihrem kleinen Laubenpiepergarten,

sind die Gedanken oede nur- statt frisch,

und können im Egoismus auch entarten!

Wem ist das Land, das ich niemals gekannt,

der Teufel es ohn‘ Unterlass regiert,

die Menschen legen ihre Nerven blank

Verbissenheit und Unmut nur gebiert!

Deutsches Land- das ich niemals gekannt,

will diskutieren Morgens bis zur Nacht,

Entscheidungen verlaufen oft im Sand,

Zersplittet sind von bürgerferner Macht!

Deutsche Fahnen lagen in den Straßengräben,

als Zeichen einer irrsinnigen Macht,

Niemand will sie gern nach oben heben,

das hat der 2.Krieg daraus gemacht,

Niemandsland kann Niemanden vereinen,

der abgehoben, demokratisch denkt,

und alles diskutiert nur noch im Kleinen,

bekommt beim Schützenfeste nichts geschenkt!

 

Foto oben:https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Hanzelijn_Niemandsland.JPG

 

 

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