Bürgernahes Politisches Handeln scheint dringend erforderlich!

 

HINTERGRUND

1.) Nach dem am Sonntag dem 26.8.2018 gegen 3:15 Uhr auf dem Chemnitzer Stadtfest drei Deutsche mit teilweise schweren Messerwunden ins Krankenhaus eingeliefert werden mussten, entwickelte sich daraus inzwischen ein Fanal.

2.) Bei dem getöteten 35-Jährigen soll es sich um Daniel H. handeln. Das bestätigte am Montag Yvonne Höhne vom Chemnitzer Verein zur Beruflichen Förderung und Ausbildung (VBFA). Daniel H. hatte dort von 2011 bis 2014 eine Tischlerlehre absolviert: „Er war ein Wunsch-Lehrling: immer hilfsbereit, aufgeschlossen, fleißig und sehr beliebt“, sagte Höhne. Die Ausbildung hatte der junge Mann mit Bestnoten und einer Auszeichnung der Handwerkskammer bestanden. (Quelle MDR Sachsen)

3.) Ein 22-jähriger Iraker und ein 23-jähriger Syrer wurden festgenommen. Sie sollen nach einer verbalen Auseinandersetzung „ohne rechtfertigenden Grund“ mehrfach mit einem Messer auf den 35-jährigen eingestochen haben. Die Ermittlungen zu Tatmotiv, Ablauf der Tat und zur Tatwaffe dauern an. Das Messer war nach der Tat hinter der MDR-Bühne in der Innenstadt gefunden worden. (Quelle MDR Sachsen)

POLITISCHE MEINUNGEN- Eine nicht repräsentative Auswahl

Während Wolfgang Bosbach am 30.8.21018 auf T-Online darauf hinwies, durch die Politik auch eigene Fehler bei der Migrationspolitik einzugestehen, und nicht alle Kritiker sogleich in die rechte Ecke zu stellen und die Erkenntnis zu akzeptieren, dass sich die Sicherheitslage unseres Landes verändert hat, hört man von anderen Polikerinnen und Politikern kaum Selbstkritik sondern Schuldzuweisungen an Andere ja an die Bürger.

Katja Kipping von den Linken äußerte am 28.8.2018 in einem Phoenix-Fernseh-Interview: Schuld an der Situation in Chemnitz sei eine Jahrzehntelange Beschwichtigung der Sächsischen Staatsregierung. Dabei wurde gleich mal ignoriert, dass die neue sächsische Staatsregierung noch nicht einmal 1 Jahr im Amt ist, stark auf Bürgerdialog setzt (Sachsengespräche) und die Polizeiarbeit gerade extrem stärkt.

Bei Maybrit Illner hat Justizministerin Katarina Barley gezeigt, dass sich zwischen Politik(nicht alle Politiker) und dem Volk derzeit ein Graben zieht. Barley zeigte den einfachen Reflex, sich nur auf Rechtsradikale und Nazis zu konzentrieren. Das Problem: Sie vergisst dabei die Mehrheit des Volkes, die nach der brutalen Tat von Chemnitz schlicht Angst hat wie es etwa mit einer ungebremsten Migration weitergehen soll..

Katharina Barley offenbart in ihren Aussagen den Trend zur Entfremdung vom Volk, der gerade weit verbreitet ist in der deutschen Politik. Da hilft es auch nicht, dass Barley ihre Großmutter mit den Worten zitiert: „Was du nicht willst, das man dir tu, das füg‘ auch keinem anderen zu.“

Es ist der Reflex, die Debatte auf die brutalen und rechtsradikalen Demonstranten in Chemnitz zu verengen. Dabei vergessen Politiker wie Barley, dass auch viele Bürger bei den Demonstrationen in Chemnitz mitgingen, die sich nicht diesem Spektrum zuordnen lassen. Diese werden derzeit in der Debatte ignoriert, ihre Sorgen und Ängste werden nicht ernst genommen.

https://www.focus.de/politik/deutschland/auftritt-bei-maybrit-illner-nicht-nach-sorgen-fragen-justizministerin-barley-zeigt-in-chemnitz-debatte-grosse-entfremdung-zum-volk_id_9509012.html

Anders und wohltuend ist dagegen das Auftreten des neuen Sächsischen Regierungschefs Michael Kretschmer, der sich mit den Bürgern von Chemnitz(1.500 Teilnehmer) in dem Sachsengesprächen traf und deren Sicherheitsbedenken sehr ernst nahm.

Wohltuend war auch das Auftreten von Familienministerin  Franziska Giffey in Chemnitz (Guter Kommentar von Christoph von Marschall vom Tagesspiegel) https://www.tagesspiegel.de/politik/chemnitz-sachsen-und-die-rechte-gefahr-franziska-giffey-hat-ein-zeichen-gegen-einen-riskanten-trend-gesetzt/22986100.html

Sie äußerte als erste Bundespolitikerin direkt in Chemnitz ihr Mitgefühl, ohne belehrend und arrogant auf die Chemnitzer und Sachsen zu zeigen.Dieses emphatische Verhalten ist gewissermaßen der Kitt, der die Gesellschaft zusammenhält und Gräben zwischen Politik und Bürgern überbrücken hilft.

FAZIT:

Viele der Empörungspolitikerinnen und -politiker sollten sich hinter die Ohren schreiben: Mitgefühl und Emphatie bewegen mehr als moralische Belehrungen des eigenen Volkes.

Die Migrationspolitik muss differenzierter und besser umgesetzt, sowie Bürgersorgen wirklich ernst genommen werden. Das qualifizierte deutsche Einwanderungsgesetz -ähnlich wie in Kanada oder Australien- muss endlich kommen. 

 

Quelle: FOTO oben: Franziska Giffey legt Blumen in Chemnitz nieder, zum Gedenken an Daniel H., Sebastian Kahnert, DPA, August 2018

 

 

 

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