Gedicht 1- World Wide Web vom 22.7.2000 Verfasser: Frank Sander

Das Netz vernetzt die Gehirne

die Münder ruhen indessen

Informationen in Kübeln

Netzkabel bringen das Essen

Gesichter entfremdet allein

quadratisch die Augen und Rot

Nie anders sollte es sein

das Leben im Zimmer zum Tod!

Das Denken geregelt von Menschen

Für Jeden da drinnen und draußen

Die Maus in der rechten Hand

surfend ohne Pausen

Was ist hier eigentlich wichtig

welche Gedanken sind Schrott?

Was braucht man im täglichen Leben

wie ein stützender Wanderstock?

Kann das Leben man so einfach packen

ohne Wissen – doch immer mit Web

Oder finden nur Anderer Macken

im Schädel ihr neues Bett?

Antennen am Kopf funkempfangend

können weltfremder nur noch sein

Ein Videospiel im Ganzen

Ferngesteuerte Pein

In der Nähe des Servers des Schnellem

sterben Menschen sind arbeitslos

Während seine Gedanken erhellen

belanglose Sachen bloß

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